Nuthetal
 
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Philippsthal

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Aus der Geschichte kann man erfahren, dass der Ort Philippsthal 1754 als Spinnerdorf gegründet wurde. Friedrich II. wie auch Friedrich I förderten die Bildung von Textilmanufakturen, um Preußen von Importen unabhängig zu machen, so dass es zu Anlage sogenannter Spinnendörfer kam. Ein vom König eingesetzter Schulze war für die Ausgabe der Wolle und Ablieferung der Garne verantwortlich und somit für den Lebensunterhalt der Spinnerfamilien. Die Häuser entstanden entlang der Fernstraße Berlin - Saarmund. Am Nordostausgang des Ortes wohnte der Schulze im Haus „Friedrichshuld“, welches heute noch existiert. Nach 1816 kam die Manufaktur zum Erliegen und die Leute mussten sich andere Berufe suchen. Philippsthal, dessen ursprüngliche Struktur als typisches Straßendorf erhalten werden soll, zählt heute ca. 190 Einwohner. Durch die Realisierung der Trink- und Abwasserleitung, sowie der Gestaltung des Dorfplatzes sind wichtige Schritte zur Entwicklung des Ortes getan. Als Attraktion ist der neben der Dorfkirche am Anger vorhandene Hof bereits im weiten Umland bekannt. Des weiteren wird das jährliche traditionelle Osterfeuer sehr gern besucht.