Nuthetal
 
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Nudow

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Das Dorf Nudow ist eine slawische Gründung und wurde erstmals 1359 urkundlich erwähnt. Mit 8 anderen Dörfern der Umgebung war Nudow für die Versorgung der Besatzung der Burg Saarmund verantwortlich. Bis 1450 schwiegen sich dann die Dokumente über das Dorf aus. In jenem Jahr erwarb die Familie von Schlabrendorf die Rechte an Nudow. In einem entsprechenden Lehnsbrief wurde das Dorf als Zubehör der Burg Beuthen genannt. Nach den 30 jährigen Krieg konnte die Familie Schlabrendorf ihren Besitz nicht mehr halten und der brandenburgische Kurfürst erwarb das Gut. In den 30iger Jahren unseres Jahrhunderts wurde zwischen Nudow und den langen Berg Sand für den Autobahnbau gewonnen. Die Gruben haben sich mit Wasser gefüllt. Heute werden sie einerseits vom Anglerverband genutzt, andererseits sind die „Kieskuten“ im Sommer ein beliebter Badeort und zu jeder Jahreszeit ein Ausflugsziel für Spaziergänger. Durch die Realisierung des nunmehr dritten B-Planes und der im Zuge der Dorferneuerung durchgeführten Maßnahmen zur Verschönerung des Ortes gelangt Nudow mit seine inzwischen ca. 400 Einwohnern zu einer neuen Attraktivität