Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE)

Der Eingang vom Hauptgebäude des DIfE.
14558 Nuthetal OT Bergholz-Rehbrücke
E-Mail:
Homepage: www.dife.de
Ernährung erforschen. Gesundheit stärken. Diesem Leitgedanken folgend betreibt das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) Grundlagenforschung auf dem Gebiet Ernährung und Gesundheit. Ziel der Untersuchungen ist es, neue Strategien für die Prävention und Therapie ernährungsbedingter Erkrankungen zu entwickeln und eine wissenschaftlich fundierte Basis für Ernährungsempfehlungen zu schaffen. Dabei stehen drei gesellschaftlich besonders relevante Schwerpunkte im Fokus: 1. der Einfluss der Ernährung auf die Entstehung von Adipositas und ihrer Komplikationen, insbesondere Typ-2-Diabetes, 2. die Rolle der Ernährung für ein gesundes Altern und 3. die Mechanismen der Nahrungsauswahl und Präzisionsernährung.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DIfE arbeiten interdisziplinär und mit einem breiten naturwissenschaftlichen, medizinischen und epidemiologischen Methodenspektrum. Sie unterstützen damit die translationale Forschung, mit der die auf molekularer Ebene gewonnenen und in epidemiologischen Studienpopulationen oder in Interventionsstudien überprüften Erkenntnisse schnellstmöglich in die Praxis gelangen sollen. Als Partner nationaler und internationaler Projekte trägt das DIfE durch seine Expertisen zur Entwicklung und Mitgestaltung der Ernährungs- und Gesundheitsforschung bei. Das DIfE arbeitet aktiv an drei vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung mit: dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD), dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und dem Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG). Zudem betreibt das DIfE die EPIC-Potsdam-Studie und das Studienzentrum Berlin-Süd/Brandenburg der NAKO Gesundheitsstudie und arbeitet aktiv an der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten (NFDI4Health) mit.
Seit Gründung des Instituts im Jahr 1992 haben DIfE-Forschende wesentlich dazu beigetragen, die Ursachen ernährungsbedingter Erkrankungen aufzuklären. So identifizierten sie zum Beispiel Biomarker und Genvarianten, die Übergewicht und Diabetes begünstigen. Zudem entwickelten sie den DIfE – Deutscher Diabetes-Risiko-Test® sowie den DIfE - Herz-Kreislauf-Erkrankungs-Risiko-Test. Die Tests ermöglichen es, das Risiko, in den kommenden zehn Jahren an einem Typ-2-Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, zu berechnen. Das Ergebnis kann dabei helfen, Präventionsmaßnahmen gezielt auf Personen mit einem hohen Risiko auszurichten.
Verlinkung zu den Risiko-Tests: https://www.dife.de/news/risiko-tests/
Das DIfE ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und wird als Stiftung des öffentlichen Rechts von Bund (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt) und Land (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg) finanziert.